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Terminkalender

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Die neuen Termine 2016/2017 sind da!

 

Wieschhofschule Olfen

Katholische Grundschule
Kirchstraße 30
59399 Olfen

Telefon 02595/961340
Fax 02595/961341
eMail: info@wieschhofschule.de

 

 

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Schulleiterin

Petra Deuker

02595/961340

Konrektorin

Silke Pangalos

02595/961340

Schulsekretärin

Petra Waldner

02595/961340      Fax: 02595/961341

Hausmeister

Werner Kossmann

0170/2028475

Schulpflegschaftsvorsitzender

Matthias Dieckmann

02595/383698

Stellvertreterin

Yvonne Günnewig

02595/3873129

Förderverein FöWi

Sven Kruse

02595/385623

 

Norbert Perenz

 

OGGS

Träger: Stadt Olfen

 

Leitung

Christiane Klann

02595/3869186

Schulsozialarbeiter

Tobias Stimberg

02595/ 3869180

Schulverwaltungsamt Olfen

Frau Nietmann

02595/389116

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Kunst

„Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar!“ Paul Klee

„Der malt mir alles nach.“ Ein sechsjähriges Kind in einer Miro - Ausstellung

„Ich male die Dinge, wie ich sie denke, nicht wie ich sie sehe.“Pablo Picasso

 

 Schwerpunkte des Kunstunterrichts

Diese Zitate zeigen, dass die Kunst viele Facetten hat, die im Kunstunterricht aufgegriffen werden können und sich in verschiedenen Bereichen ausdrücken.

Kunstunterricht in der Schule soll Wahrnehmungsfähigkeit, Kreativität und Sensibilität für ästhetische Erscheinungen in den Mittelpunkt rücken. All diese Dinge erlebt das Kind im eigenen Tun und Reflektieren. Es lernt, erlebt, begreift und gestaltet mit allen Sinnen.

Kunstunterricht soll dazu beitragen, neue Fähigkeiten zu entwickeln, Dinge miteinander zu kombinieren, sich selbst im Handeln zu begreifen, seine Sinne zu schulen und mit verschiedenen Sichtweisen umzugehen.

Um dieser Bedeutung gerecht zu werden, müssen folgende Schwerpunkte im Mittelpunkt des Kunstunterrichtes stehen:

 

Die Aufgaben des Kunstunterrichts in der Grundschule sind

  • die Wahrnehmungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und ihr Vorstellungsvermögen zu entfalten und zu fördern
  • Kreativität und Fantasie anzuregen und weiterzuentwickeln
  • die Fähigkeit zu nutzen und auszubauen, sich mit bildnerischen Mitteln auszudrücken und sich verständlich zu machen
  • die Verstehens- und Interpretationsfähigkeit für ästhetische Erscheinungen und Vorgänge zu erweitern
  • neue, auch ungewöhnliche Arbeits- , Sicht- und Denkweisen zu fördern. 

Der Unterricht im Fach Kunst vermittelt den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Haltungen und Einstellungen im Gestalten und in der Auseinandersetzung mit künstlerisch Gestaltetem.

Im Kunstunterricht werden Lernformen entwickelt und genutzt, die

  • das ästhetische Wahrnehmen fördern
  • Erfahrungen mit Materialien und Werkzeugen ermöglichen und sichern
  • das Sammeln, Collagieren, Experimentieren und Gestalten ermöglichen und zur Sprache bringen.

Diese Lernformen werden im eigenen Gestalten mit verschiedenen Materialien und in der Auseinandersetzung mit Bildern und Objekten umgesetzt.

Folgende Aufgabenschwerpunkte werden im Kunstunterricht behandelt:

  • Räumliches Gestalten
  • Farbiges Gestalten
  • Grafisches Gestalten
  • Textiles Gestalten
  • Gestalten mit technisch-visuellen Medien
  • szenisches Gestalten
  • Auseinandersetzung mit Bildern und Objekten

Folgende Beispiele sollen erläutern, wie die einzelnen Bereiche im Unterricht umgesetzt werden können:

zu 1. – Räumliches Gestalten

Aus einem Schuhkarton und verschiedenen Kleinmaterialien, wie Stoff, Bändern, Knetmasse ... kann zum Beispiel ein Guckkasten zum Thema „Gespensterschloss“ gebaut werden. Die veränderte Perspektive ermöglicht ein anders Seherlebnis und zeigt den Kindern wie Alltagsgegenstände verändert werden können und in einem neuen Zusammenhang eine andere Bedeutung erlangen. Der Themenbereich “Gespensterschloss“ fordert eine fächerübergreifende Behandlung geradezu hinaus. So könnten Gespenstergeschichten geschrieben werden oder ein Hörspiel dazu erfunden werden. Eine andere Möglichkeit wäre es aus verschiedenen Kartons, Schachteln, Dosen und anderem Material ein Gespensterschloss in Gruppenarbeit zu erstellen.

zu 2. –Farbiges Gestalten

In diesem Bereich kann Kreativität sinnvoll gefördert werden. Kreativ arbeiten ist erst dann möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen geschaffen sind. Zum Beispiel muss der Umgang mit verschiedenen Stiften, Farben, Farbpapieren und Pinseln eingeübt werden, um differenziertes Umgehen mit Farben zu ermöglichen.

Zunächst erproben die Kinder, wie Farben aus dem Wasserfarbkasten aufgetragen werden, wie Wasserzugabe die Farbintensität verändert, wie man mit dem Pinsel umgehen sollte, welche Spuren er auf dem Blatt hinterlässt usw. Es folgt eine Experimentierphase, in der ausgehend von den drei Grundfarben Mischungen ausprobiert werden. Das Hinzufügen von Weiß und Schwarz erhöht die Möglichkeiten. Dann kann eine Geschichte von einem Prinzen erzählt werden, der das harte Herz eines Zauberers umstimmen soll, der seine Braut gefangen hält. Er verwandelt sich jede Nacht in einen Vogel und singt vor dem Schloss des Zauberers. Jede Nacht färbt sich eine Feder seines dunklen Gefieders in eine andere Farbe. Nach 1000 Nächten lässt sich der harte Zauberer umstimmen und die Prinzessin ist frei.

Die Kinder malen nun den Wundervogel und versuchen die Federn in möglichst vielen Farben zu malen. Bei der abschließenden Besprechung können die Kinder die verschiedenen Vögel beschreiben und vergleichen. Dies fordert die Kinder heraus die unterschiedlichen Farb- und Formgebungen sprachlich differenziert wiederzugeben.

zu 3. –Grafisches Gestalten

In einer Unterrichtsreihe „Punkt, Linie und Muster“ lernen die Schüler die unterschiedlichen Möglichkeiten bei der Flächengestaltung kennen. Zum Thema „Das Wetter“ wird eine Bilderfolge mit schwarzen Faserstiften gezeichnet. Die Kinder setzen grafische Mittel wie Streuung und Ballung von Linien und Punkten ein, um die Steigerung von einem leichten Nieselregen hin zu einem heftigen Gewitterregen zu verdeutlichen. Die Regenkleidung der gezeichneten Personen bietet Anlass, sie mit unterschiedlichen Mustern zu gestalten.

zu 4. –Textiles Gestalten

In diesem Bereich können die Kinder mit Beschaffenheiten und Eigenschaften von Fäden und textilen Flächen experimentieren. Beim Thema „Große Wäsche“ beschäftigen sich die Kinder zunächst mit der unterschiedlichen Beschaffenheit der Materialien. Sie spannen aus Fäden eine Wäscheleine und kleben diese auf ein Tonpapier. Anschließend schneiden sie aus Stoffresten Kleidungsstücke aus und „hängen diese an die Leine“.

zu 5. –Gestalten mit technisch-visuellen Medien

Eine Einladung zu einem Klassenfest können die Kinder am Computer gestalten und dabei verschiedene Schriftgrößen und –arten ausprobieren. Der Umgang mit der digitalen Kamera ermöglicht die Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstportrait.

zu 6. –Szenisches Gestalten

Zum Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ werden Stabfiguren hergestellt und in einem Schattenspiel eingesetzt. Alternativ dazu können die Kinder im szenischen Spiel Rollen einüben, sich schminken und verkleiden, Kostüme und Kulissen entwerfen und sich in verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten wie Bewegung und Tanz erproben.

zu 7. –Auseinandersetzung mit Bildern und Objekten

Die Auseinandersetzung mit Bildern und Objekten kann dazu beitragen, Gesehenes auf die eigene Person zu übertragen, mit eigenen Erfahrungen zu vergleichen oder in Zusammenhang zu setzen. Sie regt an die eigene Wahrnehmung, Empfindung, Deutung und Wertung zu reflektieren und miteinander auszutauschen.

So kann beispielsweise die Bildbetrachtung von Rousseaus Selbstbildnis zu diesen Punkten beitragen. Die Kinder sammeln beim Betrachten und Beschreiben des Bildes Informationen über den Künstler und seine Persönlichkeit und erhalten Zusatzinformationen über die Entstehung des Werkes und Rousseaus Leben. Die gesammelten Erfahrungen können sie für eine kritische Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Person nutzen und im Anschluss daran eine Selbstdarstellung mit unterschiedlichen Gestaltungselementen anfertigen (Malerei, Collage, Zeichnung, Text.. ).

Leistungsbewertung

Grundlage der Leistungsbewertung sind alle von den Schülern erbrachten Leistungen. Als Leistung werden nicht nur Ergebnisse, sondern auch Anstrengungen und Lernfortschritte bewertet. Auch in Gruppen erbrachte Leistungen und soziale Kompetenzen sind zu berücksichtigen.

Angesichts der Bedeutung des Bereichs „Gestalten“ kommt den praktischen Leistungen im Kunstunterricht ein hohes Gewicht zu. Das betrifft sowohl die Prozesse als auch die Produkte ihrer Entstehung. Zu ihrer Dokumentation werden Arbeitsergebnisse gesammelt, präsentiert bzw. vorgestellt und aufgeführt. Entwicklungsprozesse werden beobachtet und gemeinsam reflektiert.

 

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