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Terminkalender

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Die neuen Termine 2016/2017 sind da!

 

Wieschhofschule Olfen

Katholische Grundschule
Kirchstraße 30
59399 Olfen

Telefon 02595/961340
Fax 02595/961341
eMail: info@wieschhofschule.de

 

 

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Schulleiterin

Petra Deuker

02595/961340

Konrektorin

Silke Pangalos

02595/961340

Schulsekretärin

Petra Waldner

02595/961340      Fax: 02595/961341

Hausmeister

Werner Kossmann

0170/2028475

Schulpflegschaftsvorsitzender

Matthias Dieckmann

02595/383698

Stellvertreterin

Yvonne Günnewig

02595/3873129

Förderverein FöWi

Sven Kruse

02595/385623

 

Norbert Perenz

 

OGGS

Träger: Stadt Olfen

 

Leitung

Christiane Klann

02595/3869186

Schulsozialarbeiter

Tobias Stimberg

02595/ 3869180

Schulverwaltungsamt Olfen

Frau Nietmann

02595/389116

Beispiele für bereits durchgeführte Feste

Kulturfest1998

Forscherfest 2001

Europafest 2004

Kult(ur) 1998

ein Fest mit Künstlern, Lehrern, Eltern, Kindern der Wieschhofgrundschule Olfen

"Kultur ist etwas Unökonomisches, so wie Erzählen und Zuhören unökonomisch sind. Das braucht nur Zeit und führt zu nichts - außer das wäre nicht ein Nichts, wenn zwei Menschen miteinander sprechen.

Ökonomisches Denken auf Kulturelles übertragen zu wollen kann fatale Folgen haben. Auch wenn es mit gutem Willen geschieht. ...
... ich habe den Verdacht, daß die sogenannten Künste, die hohen und richtigen Künste, nichts anderes sind als ein Ersatz für verlorene Kultur. Wo in den Kneipen nicht mehr gesungen wird, braucht man eine Oper. Wo nicht mehr erzählt wird, braucht man professionelle Erzähler. Wo nicht mehr geschaut wird, braucht man bildende Künstler.
Sie tun es stellvertretend für alle. So etwa wie der Seiltänzer im Zirkus stellvertretend für mich übers Seil geht und für mich das befreiende Gefühl vermittelt, daß wir Menschen übers Seil gehen können...Kultur ist das Zusammenleben von Menschen."
aus der Rede des Schriftstellers Peter Bichsel auf dem Rheinland-Pfälzischen Städtetag am 12. Dezember 1996

Die Idee

Das Schlagwort von der veränderten Kindheit ist in einer Plakatserie (DB u.a.) aufgegriffen. Der Mund eines Kindes ist mit einem gelben Schild versehen "wegen Defekt geschlossen".
Diesen Impuls möchten wir aufgreifen, weil wir diese Sprachlosigkeit täglich bei vielen Kindern beobachten.
Anfang Januar wird unsere Schule den Neujahrsempfang in unserer Stadt ausrichten. Wir möchten die Plakatmotive dabei einsetzen. Der Versuch einer Antwort soll die Tür zu unserem Kult(-ur)-Fest einen Spalt öffnen.
Sprachlosigkeit bedarf einer Antwort. Das Plakat gibt den Impuls:

  • · Sinne müssen erfahren und geschult werden.
    Feste sind sinnlich. "Die Entfaltung des Sinnenbewusstseins des Menschen, zu dem die Kunst beitragen kann, ist zugleich die notwendige Wiedereingliederung seiner Natürlichkeit in sein Selbstverständnis." Diese Erfahrung, dieses Erlebnis lassen wir in den Raum der Stadt hineinstrahlen.
  • · Feste auch Schulfeste dürfen nicht auf Essen und Trinken reduziert werden. Sie sollen nicht dem Gelderwerb dienen.
  • Mit 25 Künstlern, 25 Lehrerinnen und Lehrern und vielen Eltern werden wir 1998 in der Woche nach Pfingsten mit unseren Schülerinnen und Schülern künstlerisch arbeiten, Impulse geben, uns auszudrücken aber auch hinzusehen und hinzuhören - wahrzunehmen.
    Parallel dazu wird der Kunst- und Kulturverein Olfen (KuK) nachmittags mit den Künstlern Aktionen anbieten. Die Abende sind als Foren für Gespräche, Begegnungen offen; Veranstalter dafür ist der KuK.

Die Umsetzung

Wir arbeiten an 3 Tagen. Die Ideen entstehen aus der Begegnung von Künstlern und Lehrern - schon beim ersten gemeinsamen Gang durch die Schule, durch die Stadt. Jeder Künstler, jeder Lehrer arbeitet in der Regel vormittags- mit einer Gruppe von ca. 10 Kindern, eine Mutter/ein Vater unterstützt uns dabei. Der Schwerpunkt der Aktion liegt auf dem Gelände der Grundschule, reicht aber in die Stadt Olfen hinein.
Alles wird am Samstag auf dem Schulgelände präsentiert:

Skulpturen, Pantomime, Bilder aus unterschiedlichstem Material, Klänge und Musik, Theater, Gedichte , Zauber und Artistik...
Natürlich gibt es dabei auch etwas zu essen und zu trinken - eben damit man lange dort verweilen kann.

Die Schülergruppen

Die Schule hat 553 Schülerinnen und Schülern, es werden Gruppen von ca. 10 Kindern gebildet, die tatsächliche Stärke variiert nach Erfordernissen und Voraussetzungen der praktischen Arbeit.

Die Gruppen werden klassen- und jahrgangsübergreifend gebildet. Wir werden ein Wahlraster entwickeln, das bei den Kindern Interessensschwerpunkte abfragt.

Künstler - Eltern - Lehrer
Künstler aus allen Bereichen sind herzlich eingeladen, sich auf die Arbeit mit den Kindern einzulassen. Viele Künstler werden wir gezielt ansprechen soweit wir zu ihnen schon Kontakte haben, daneben sind wir für neue Kontakte dankbar. Eltern, die künstlerisch arbeiten, sind herzlich eingeladen.

Wir können keine Honorare zahlen, wohl aber Material- und Fahrtkosten erstatten. Auswärtige Gäste sind eingeladen in Gastfamilien mit zu leben. Eltern engagieren sich, um die Voraussetzungen für dieses Projekt zu schaffen. Sie haben es z.B. übernommen, für unser gemeinsames Mittagessen zu sorgen.

Der Vater/ die Mutter in den Arbeitsgruppen erleichtern den Kindern das Zurechtfinden, vor allem, weil die Künstler den Kindern ja erst langsam vertraut werden.

Die Zeit
3. bis 6. Juni 1998

Dienstag 2. Juni 98

nachmittags Anreise für die auswärtigen Künstler

Mittwoch 3. Juni 98

 

Donnerstag 4. Juni 98

 

Freitag 5. Juni 98

 

Samstag 6. Juni 98

11 bis 18 Uhr Präsentation

Ausklang der Woche

In der Regel wird Mittwoch bis Freitag von 7.45 bis 11.30 Uhr mit den Kindern gearbeitet.

Mittagessen ist für Künstler, Lehrer, Eltern zwischen 12 und 13.30 Uhr in der Wieschhofschule möglich.

Die Präsentation der Ergebnisse kann am Freitagmorgen, aber auch noch am Nachmittag vorbereitet werden.
Künstler, die sich vor Ort in der Schule umsehen möchten, sind herzlich dazu eingeladen, auch, die Kinder im Unterricht zu erleben. Wir möchten in diese ersten Gespräche und Besichtigungen gern immer Lehrer einbeziehen, um so auch schon Kontakte für die gemeinsame Arbeit anzubahnen.

 

Forscherfest 2001

Die Idee

Wir knüpfen an unser Kult(ur)-Fest an. 1998 haben 25 Künstler,
25 Lehrer und viele Eltern mit unseren Kindern drei Tage lang künstlerisch gearbeitet, um ihnen den Gebrauch ihrer Sinne wieder näher zu bringen, ihnen zu ermöglichen, kreativ und gestalterisch zu arbeiten. Eine der beteiligten Künstlerinnen hat das Fazit dieses Projektes zusammen gefasst: "Wir haben unseren Kindern wieder Hände gegeben!"
Kinder leben in einer veränderten Kindheit. Sie er"fahren" viele Dinge ihrer Umwelt nicht mehr aus erster Hand, sondern "fahren" an ihnen vorbei, mit dem Auto, mit der Fernbedienung des Fernsehapparates oder der Computermaus.
Ihnen fehlen die unmittelbaren Er"fahrungen", Beobachtungen, Entdeckungen. Wir halten den Umgang mit Medien für unbedingt erforderlich, wollen aber die andere Seite nicht vergessen , sondern gezielt in den Blick nehmen.
Die andere Seite muss Antwort geben auf die Fragen nach
· unmittelbaren Sinneserfahrungen
· Erfahrung der Faszination von Naturphänomenen
· Vermittlung von Freude am eigenen Entdecken und Experimentieren
· Fürsorge und Verantwortung für unsere Umwelt
· Erleben von Kompetenz und Solidarität über den Schulrahmen hinaus.

Wir wollen mit 25 Experten, 25 Lehrerinnen und Lehrern und vielen Eltern in der Woche nach Pfingsten 2001 mit unseren Schülerinnen und Schülern forschend und experimentierend arbeiten, Zeit geben zu beobachten, zu konstruieren und zu reparieren, zu vermuten, zu verwerfen und zu bestätigen.

 

Umsetzung

Wir arbeiten an drei Tagen. Die Ideen können aus der Ideensammlung der Lehrer, der Wunschliste der Kinder und den Vorstellungen der Experten entstammen. Während eines Vortreffens können sie ausgetauscht und konkretisiert werden.

Jeder Experte und jeder Lehrer arbeitet - in der Regel vormittags- mit einer Gruppe von ca. 12 Kindern, eine Mutter oder ein Vater unterstützt dabei den außerschulischen Experten.
Der Schwerpunkt des Projekts soll dabei auf dem Gelände der Wieschhofschule liegen, Exkursionen und die Verlagerung in die Natur sind grundsätzlich angedacht .

Am Samstag wird im Rahmen eines Schulfestes alles auf dem Schulgelände vorgestellt: Planungen, Beobachtungen, Fragestellungen, Ergebnisse.


Die Schule hat zur Zeit mehr als 600 Schülerinnen und Schüler. Es werden Gruppen von ca. 12 Kindern gebildet. Die tatsächliche Gruppengröße hängt von den Erfordernissen und Voraussetzungen der praktischen Arbeit ab.
Die Gruppen werden klassen - und jahrgangsübergreifend gebildet.
In einem Wahlraster werden die Kinder ihre Interessensschwerpunkte mitteilen können.

Kenner-Eltern-Lehrer
Kenner und Könner aus allen Sparten sind herzlich eingeladen, sich auf die Arbeit mit den Kindern einzulassen. Viele Experten werden wir gezielt ansprechen weil wir mit ihnen schon in Verbindung stehen, daneben sind wir für neue Kontakte dankbar. Eltern, die Kenner und Könner sind, sind herzlich eingeladen mitzuarbeiten.
Wir können keine Honorare zahlen, wohl aber die Material- und Fahrtkosten erstatten.


Eltern engagieren sich, um die Voraussetzungen für dieses Projekt zu schaffen. Die Mutter oder der Vater in den Arbeitsgruppen der Kenner erleichtert den Kindern das Zurechtfinden, vor allem dann, wenn der Experte von außerhalb kommt.


Die Zeit

6. bis 9. Juni 2001
Mittwoch, 6.Juni 01 Arbeit in Gruppen
Donnerstag, 7.Juni 01 Arbeit in Gruppen
Freitag, 8.Juni 01 Arbeit in Gruppen
Samstag, 9.Juni 01 Präsentation u. Schulfest von 10 bis 16 Uhr


In der Regel wird von Mittwoch bis Freitag von 7.45 Uhr bis 11.30 Uhr mit den Kindern gearbeitet.
Mittagessen für Experten, Lehrer und Eltern ist gegen 12.00 in der Wieschhofschule vorgesehen.
Die Präsentation der Ergebnisse kann am Freitagmorgen, aber auch noch am Donnerstagnachmittag vorbereitet werden.


Experten, die sich vor Ort in der Schule umsehen möchten sind herzlich dazu eingeladen, die Kinder auch im Unterricht zu erleben. Wir möchten in die ersten Gespräche und Besichtigungen gern immer Lehrer einbeziehen, um so auch schon Kontakte für die gemeinsame Arbeit zu schaffen.

 

Forscherfest

Forscherfest

Forscherfest

Forscherfest

Forscherfest

Forscherfest

Forscherfest

Forscherfest

Europafest 2004

Europa zum Staunen

Wer gestern die Wieschhofschule betrat, dem stockte gleich im Foyer der Atem. Deutschland im Modellformat mit allen prachtvollen Bauten vom Kölner Dom bis zur Semperoper, mit den Flüssen und Gebirgen und vielen Details war da ausgebreitet.

Und auch beim weiteren Rundgang durch die Grundschule kamen die Betrachter aus dem Staunen nicht mehr heraus. In der Turnhalle erwartete sie ein noch größeres Modell. Diesmal von ganz Europa bis nach Russland und inklusive Türkei.

Kein Zweifel: Die Ergebnisse, die Lehrer und Schüler seit Dienstag im Rahmen einer Europa-Projektwoche erarbeitet haben, sind überwältigend. Kaum zu glauben, was sich in so kurzer Zeit verwirklichen lässt.

Natürlich gehört Deutschland mitten rein in Europa, geographisch und kulturell. Doch auch die Nachbarländer kamen in der Projektwoche nicht zu kurz. Frankreich und Italien wurden gleich mehrfach behandelt. Crêpes und Camembert, der Eiffelturm, Obelix und vieles mehr wurde von den Galliern präsentiert. Bei den "Italienern" ging die Liebe vor allem durch den Magen. Jeden Tag kam die Italienische Küche seit Dienstag zu ihrem Recht.

Für Holland wurden zum Beispiel die berühmten Delfter Kacheln nachgemalt, mit blauer Farbe auf echten Fliesen. Ein wunderschönes Tulpenfeld entstand aus selbst ausgesägten Blumen.

Viele europäische Künstler kamen zu Ehren: Hundertwasser für Österreich, van Gogh für die Niederlande, Kandinsky für Russland und so weiter. Für Griechenland sprachen die Olympiade und die Antike mit ihrem Götterhimmel. Edle Motive von Amphoren und Vasen standen Vorbild für eigene Kunstwerke der Kinder.

Die neuen EU-Staaten wurden auf ganz besondere Weise vorgestellt. Denn am Nachmittag lasen KuK-Vorsitzender Franz Frye, Gesamtschulleiterin Anne Jung, Bürgermeister Josef Himmelmann sowie die Pfarrer Thorsten Melchert und Bernd de Baey aus Kinderbüchern dieser Länder vor.

Vor Beginn der Woche konnte sich jedes Schulkind für eines der Projekte entscheiden. Gearbeitet wurde altersgemischt und klassenübergreifend. Viel Spaß, aber auch viele Arbeit bedeutete das für die Pädagogen und ihre Schützlinge - und auch für ein weiteres wichtiges Mitglied der Schule: Hausmeister Bernhard Dirkmann stand bei tausend Gelegenheiten hilfreich parat.

Natürlich war auch die Unterstützung vieler Eltern nötig. Mehr als 100 Väter und Mütter waren in der Vorbereitung und später auch in den Klassen aktiv. Vor allem die Modelle der berühmten deutschen Bauwerke hatten sie im Vorfeld aus Bausätzen gefertigt. Mehr als 100 von Eltern gebackene Kuchen und Torten standen gestern in der Cafeteria für die Besucher bereit.

Die kamen am Freitagnachmittag in Scharen zur Präsentation der Projekte. Viele 100 Olfener - vor allem, aber nicht nur aus den Familien der Grundschüler - waren beeindruckt von dem, was die das sahen, hörten und schmeckten. Es wurde der krönende Abschluss einer rundum gelungenen Woche.

 

Europafest

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Europafest

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